MedienHafen Düsseldorf erleben.
Architektur, Geschichte und Kultur an einem Ort: Der MedienHafen Düsseldorf gehört zu den spannendsten Stadtquartieren Deutschlands und hat mehr zu bieten als nur spektakuläre Fassaden.

Was Sie nicht verpassen sollten.
Von ikonischer Avantgarde-Architektur bis zu liebevoll restaurierten Industriedenkmälern. Der MedienHafen bietet auf wenigen Hundert Metern eine beeindruckende architektonische Vielfalt.
Die Gehry-Bauten – Neuer Zollhof
Das ikonischste Ensemble des MedienHafens: Drei kontrastreich gestaltete Gebäudeteile, die wie eine riesige Skulptur wirken, entworfen vom kanadisch-amerikanischen Architekten Frank O. Gehry. Ab 1994 geplant und 1998/99 fertiggestellt, bieten die drei Türme auf rund 18.000 m² Brutto-Geschossfläche bewusst keine klassische Symmetrie, dafür markante Vorsprünge, hervorspringende Sonderfenster und eine faszinierende Mischung aus weißem Putz, Backstein und Metallfassade.

Rheinturm – Die Dezimaluhr des Himmels
Mit 240,5 Metern ist der Rheinturm das markante Wahrzeichen der Düsseldorfer Rheinkulisse. In 172,5 Metern Höhe befindet sich ein rotierendes Restaurant, das sich stündlich einmal um die eigene Achse dreht. Einmalig: 39 der 62 leuchtenden Bullaugen des Turms bilden über den 160 Meter langen Schaft eine Dezimaluhr, das ist weltweit einzigartig.

Alte Mälzerei – Industriegeschichte neu gedacht
Das historische Industriegebäude aus dem 19. Jahrhundert mit seiner charakteristischen Ziegelsteinfassade wurde als Komplettumbau in ein Bürogebäude umgewandelt und saniert. Die besondere Lage direkt am Handelshafen und die denkmalgeschützte Bausubstanz blieben dabei erhalten: Ein elliptisches, gebäudehohes Atrium sorgt für natürliches Licht im Inneren.

Plange Mühle – Silos werden zu Loft-Büros
Die Plange Mühle ist eine unter Denkmalschutz stehende ehemalige Weizenmühle mit zwei Silo-Gebäuden, die zwischen 1906 und 1934 erbaut wurden. Im Rahmen eines aufwendigen Umbaus entstanden hochwertige, loftartige Büro- und Geschäftshäuser: ein beeindruckendes Beispiel, wie sich industrielle Vergangenheit und modernes Arbeiten verbinden lassen.

Die Flossis – eine Ikone des MedienHafens
Von 2002 bis 2018 prägten 29 bunte Kletterfiguren der Künstlerin rosalie die Fassaden des Roggendorf-Speichers an der Speditionstraße. Die bis zu 4,2 Meter hohen Skulpturen (ursprünglich 1998 als temporäre Installation für das NRW Forum entworfen) wurden 2018 wegen Absturzgefahr abmontiert. Witterungsschäden und ungeeignete Materialien für den Daueraussenbereich machten den Abbau notwendig. Die Flossis bleiben dennoch Teil der kollektiven Erinnerung an den MedienHafen.

Von der Kohle zum Kreativquartier.
Wie wurde aus einem Industriehafen eines der spannendsten Stadtquartiere Deutschlands? Die Geschichte des MedienHafens erzählt von Wandel, Architektur und Aufbruch, von 1900 bis heute.
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